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Jürgen Ludwig und Julia Schunk (Herausgeber): „Knall auf Fall allein – Vom Verlassensein“
Diese Anthologie mit Kurzgeschichten und Erzählungen beschreibt alle Varianten, wie man verlassen werden kann und wie man mit diesem Alleinsein umgeht. Das Ende von Beziehungen und Liebe tritt ein durch Trennung oder Konkurrenz, aber auch durch den Tod....
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Norbert Sternmut: „Wildwechselzeit – Tagebuch einer Beziehung“
Dieses Buch ist eine schriftstellerische Reflektion über die Krebsdiagnose und - krankheit. Hier spricht jemand, der sich auszudrücken vermag, für die sprachlosen Leidensgenossen. Der Held lebt und fühlt im Augeblick, wird zerrissen zwischen Authentizität...
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Heinrich von Kleist: „Die Verlobung auf St. Domingo“
Und noch ein richtig schlechtes Buch: „Die Verlobung auf St. Domingo“ von Heinrich von Kleist ist abscheulich, gerade auch als Hörbuch. Thema sind Mord und Totschlag: Revoltierende Sklaven töten 1803 in Haiti alle Weißen, die Weißen töten die Schwarzen....
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Walter Moers: „Der Fönig“
„Der Fönig“ von Walter Moers (als Hörbuch gelesen von Dirk Bach) ist ein 17minütiges konsequentes sprachliches Experiment: In dem beschriebenen Königreich werden f und k miteinander vertauscht. Das Unglück beginnt mit Frieg mit Kranfreich - ausgerechnet...
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Hans Fallada: „Der eiserne Gustav“
„Der eiserne Gustav“ von Hans Fallada verkörpert eine vergangene Zeit: „Es gibt kein Zurückweichen mehr. Gibt es das überhaupt je? Ein preußischer Unteroffizier weicht nicht zurück, er sieht dem Feind ins Auge, er greift an. [...] Er war nicht streng...
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Wolfgang Borchert: „Dann gibt es nur eins: Sag nein!“
„Dann gibt es nur eins: Sag nein!“ von Wolfgang Borchert ist eine Sammlung von Nachkriegskurzgeschichten. Trümmer, Staub, zerstöre Seelen, Todesstrafe, Maschinengewehre, bleierne Stille, der Sprachfehler eines Invaliden. In der Gefängniszelle muss man...
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Renée Askins: „Der Ruf der Wolfsfrau - Mein Leben für die Wildnis“
Eine ganz andere Seite des Wilden Westens zeigt uns das poetische Buch „Der Ruf der Wolfsfrau - Mein Leben für die Wildnis“ von Renée Askins. Eigentlich hatte ich es mir als Sachbuch besorgt, las es dann aber gleichzeitig auch begeistert als ein Musterbeispiel...
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Donald McCaig: „Rhett“
„Rhett“ von Donald McCaig war ein Roman, auf den ich gewartet hatte. Sie kennen doch sicher „Vom Winde verweht“? Diese verkorkste Liebesgeschichte mit dieser zickigen Scarlett O´Hara? Und Rhett Buttler, der sicher mehr drauf hat als den schmachtenden...
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Pearl Buck: „Wo die Sonne aufgeht“
Um meine Pearl Buck Serie fortzusetzen, erstand ich auf einem Flohmarkt aus Liebhaberhand sechs neuwertige Bände mit schwarzem Rücken und goldener Schreibschrift. „Wo die Sonne aufgeht“ handelt von einem amerikanischen Ehepaar. Alle Hauptpersonen sind...
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Pearl S. Buck: „Eisenbahnunglück“
(Diese Rezension stammt aus dem 2. Quartal 2011. Ich nehme hier Bezug auf das Erdbeben vor Japan .) Allmählich wird es gruselig. Im vorigen Quartal hatte ich VOR dem Zugunglück Manns „Eisenbahnunglück“ besorgt und nach dem Unfall angehört. Nun hatte ich...
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Bettina Weber: „Der Rosenmagier II – Kampf um das Wolkenschloss“
Die Geschichte um Pirino und Lunara geht weiter. Im ersten Band (siehe Veilchen Ausgabe Nr. 30 im Juli 2010) lernten wir die beiden 14-Jährigen kennen: Pirino, Sohn des Stadtrichters Romerto von Syrlin, und Lunara, Tochter des Korbflechters und ehemaligen...
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Jürgen Ludwig (Herausgeber): „Teufel auch! – Ein höllisches Lesevergnügen“
In den 30 Geschichten dieser Anthologie geht es stets auf die eine oder andere Art mit dem Teufel zu: witzig, nachdenklich, oder beides zugleich. Der Blick hinter die Kulissen der Hölle offenbart nur zu irdische und menschliche Schwierigkeiten, wie beispielsweise...
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Norbert Sternmut: „Spiegelschrift“
Dieser Lyrikband schildert in verdichteter Sprache Momentaufnahmen des Lebens. Einige Worte lang bleibt alles stehen, Farben und Formen klaren und schärfen sich, Geräusche klingen lauter und Gerüche werden intensiver. Die hoffnungslose Grundstimmung analysiert...
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Terry Pratchett: „Mort“
„Mort“ ist der Lehrling von TOD. Mit diesem Roman führt uns Terry Pratchett ein in die Geheimnisse von Zeit und Raum. Gemeinsam mit Mort lernen wir, was nach dem Tod mit unserer Seele geschieht und auch, was folgt, wenn man die Geschichte zu ändern versucht....
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Waris Dirie: „Nomadentochter“
Zurück in die Realität: „Nomadentochter“ von Waris Dirie ist ein autobiographisches Buch über die Rückkehr der verlorenen Tochter nach Somalia, aus dem sie vor zwanzig Jahren als junges Mädchen floh, als sie mit einem alten Mann verheiratet werden sollte....
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Film: „Der Name der Leute“
Und hier ausnahmsweise ein Film: „Der Name der Leute“ ist ein durchkomponiertes Kunstwerk über Multikulti und Faschismus, Tabus und Familiengeheimnisse, und wie diese das Leben und Lieben des Einzelnen steuern. Es geht um verlorene Unschuld, verlorene...
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Ken Follett: „Der dritte Zwilling“
In „Der dritte Zwilling“ konstruiert Ken Follett aus klassischen Thriller-Elementen (die bösen Gentechnik-Forscher, die engagierte junge Forscherin, die die Wahrheit sucht und sich von nichts zurück schrecken lässt, der irre Psychopath, das blonde vollbusige...
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William E. Barrett: „Aller Menschen Ebenbild“
Einer der magischsten Romane überhaupt ist „Aller Menschen Ebenbild“ von William E. Barrett. Der amerikanische Maler Kirk Donner reist nach Deutschland in ein Dorf namens Friedheim, um einem kaum bekannten Maler des 17. Jahrhunderts nachzuforschen. Ausgelöst...
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Rosemary Sutcliff: „Der Adler der Neunten Legion“
Zwischendurch ein Jugendroman: Hin und wieder wage ich das Experiment, eine Geschichte erneut zu lesen, die mich in meiner Jugend gefesselt hat. Erfreulicherweise genieße ich diese auch heute noch. „Der Adler der Neunten Legion“ von Rosemary Sutcliff...
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Dorothy Cannell: „Die dünne Frau“
Und wieder ein Häkelkrimi: „Die dünne Frau“ von Dorothy Cannell enthält die üblichen Zutaten eines Kriminalromans: einen Todesfall und eine beträchtliche Erbschaft, exzentrische Verwandte, ein gruseliges altes Haus, tödliche Drohungen, Geheimnisse, Regen...
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Alexandra Lapiere: „Die Vagabundin – Fanny Stevenson und die Schatzinsel“
„Die Vagabundin – Fanny Stevenson und die Schatzinsel“ von Alexandra Lapiere ist eine Biographie, die sich wie ein Roman liest. Die Autorin hat Fanny Stevenson, der Frau von Robert Louis Stevenson, jahrelang hinterher recherchiert, Briefe und Erinnerungen...
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Sarah Waters: „Solange du lügst“
Auch „Solange du lügst“ von Sarah Waters macht Albträume wahr. Bis Seite 196 hielt ich diesen Roman für eine nette Dickens-Imitation. Die Erinnerung an „Oliver Twist“ drängt sich auf, wenn in Londons Schmuddelhäusern Berufsgauner Kinder zu Dieben erziehen...
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Carol Berg: „Tor der Verwandlung“
Carol Berg, woher kennen Sie meine Träume und Albträume? „Tor der Verwandlung“ vereint archetypische Traumbilder zu einem schmerzhaften Kampf um Vernichtung oder Rettung der Welt. Prinz Aleksander, der zweitmächtigste Mann im mächtigsten Reich hat zwei...
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Chitra Divakaruni: „Die Hüterin der Gewürze“
„Die Hüterin der Gewürze“ von Chitra Divakaruni verlangt vom mitteleuropäischen Leser etwas Eingewöhnung, doch wenn man sich an den pathetischen Schreibstil gewöhnt hat, entfaltet er all seine bunte Pracht. In diesem Buch prallen Welten aufeinander. Altertümliche...
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Amélie Nothomb: „Stupeur et tremblements“ (deutsch: „Mit Staunen und Zittern“)
Das heutige Japan spielt eine Hauptrolle in Amélie Nothombs „Stupeur et tremblements“ (im Deutschen unter dem Titel „Mit Staunen und Zittern“ erschienen). Hier prallen Welten aufeinander, als die belgische (jedoch in Japan geborene und aufgewachsene)...